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Der Vergleich: Kostenlose Bankkonten in Österreich

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Girokonten in Österreich – wirklich gratis möglich? – Vergleich, DADAT & Sparkonto

Ein kostenloses Girokonto in Österreich ist auch 2026 möglich. Wirklich interessant wird es aber erst dann, wenn nicht nur die Kontoführungsgebühr passt, sondern auch Karten, Online-Banking, Kontowechselservice, Bargeldversorgung und – wenn gewünscht – eine sinnvolle Kombination mit einem Sparkonto. Genau dort trennt sich ein scheinbar gratis Konto von einem Konto, das im Alltag wirklich gut funktioniert.

Viele Menschen schauen beim Girokonto zuerst nur auf „0 Euro“. Das ist verständlich, aber oft zu wenig. Ein Konto kann gratis sein und trotzdem unpraktisch werden, wenn Bargeldeinzahlungen kompliziert sind, die Bedingungen zu eng sind oder das dazu passende Sparkonto nicht überzeugt. Umgekehrt kann ein Konto mit Bedingungen trotzdem eine sehr gute Wahl sein, wenn Gehalt oder Pension ohnehin regelmäßig eingehen und die Zusatzleistungen stark sind.

Girokonten im Vergleich – Angebote in Österreich

Direkt zum Vergleich: In unserem Girokonto Rechner lassen sich kostenlose Konten, Konten mit Bedingungen und Konten mit Blick auf Dispozins, Karten oder Zielgruppe schnell eingrenzen. Wer sein bisheriges Konto ersetzen will, spart sich mit dem Vergleich oft nicht nur Gebühren, sondern findet auch leichter ein Konto, das besser zum eigenen Alltag passt.

Worauf es bei gratis Girokonten ankommt Was das praktisch bedeutet
Kontoführung „Kostenlos“ ist oft an Bedingungen wie Gehalt, Pension, Alter oder Hauptkontonutzung geknüpft.
Karten Wichtig ist, ob Debitkarte, Kreditkarte oder zusätzliche Karten wirklich gratis dabei sind.
Kontowechsel Ein guter Kontowechselservice spart Arbeit bei Lastschriften, Daueraufträgen und Arbeitgebern.
Bargeld Direktbanken sind oft günstig, aber bei Bargeldeinzahlung oder Filialservice schwächer.
Dispozins Wer das Konto manchmal überzieht, sollte den Sollzins stärker beachten als einen kleinen Bonus.
Sparkonto-Kombi Gerade bei Gehaltskonten ist ein separates Tagesgeld- oder Sparkonto oft die bessere Ergänzung als Guthaben am Girokonto.

Kostenloses Girokonto in Österreich: Was 2026 wirklich zählt

Ein gutes Girokonto soll heute mehr leisten als bloß Rechnungen abbuchen. Es soll im Alltag reibungslos funktionieren, per App und Online-Banking gut bedienbar sein, Karten sinnvoll einbinden und möglichst keine unnötigen laufenden Kosten verursachen. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Bedingungen. Viele Konten sind gratis – aber nicht für alle und nicht ohne Voraussetzungen.

Gerade für Angestellte, Pensionist:innen, Studierende oder Menschen mit mehreren Konten ist der Vergleich besonders wichtig. Ein Haushaltskonto, ein Erstkonto für Gehalt oder Pension und ein zusätzliches Sparkonto für Rücklagen erfüllen oft unterschiedliche Aufgaben. Das beste Girokonto ist deshalb selten das Konto mit dem lautesten Werbespruch, sondern jenes, das zur eigenen Nutzung passt.

Diese kostenlosen oder sehr günstigen Kontomodelle stechen aktuell heraus

DADAT Gehaltskonto: stark für alle, die ein digitales Hauptkonto wollen

Das DADAT Gehaltskonto gehört aktuell zu den sichtbarsten kostenlosen Girokonten in Österreich. Die Bank bewirbt es mit kostenloser Kontoführung ab Kontoeröffnung, gratis Debit Mastercard und gratis Visa Gold. Dazu kommen modernes Online- und Mobile-Banking sowie ein integrierter Kontowechselservice.

Gerade für Menschen, die eine österreichische Direktbank suchen und ihr Konto hauptsächlich digital nutzen, ist das Paket stark. Dazu kommt: Buchungsposten sind gratis, der Habenzinssatz auf dem Girokonto liegt bei 0 %, der variable Sollzins aktuell bei 6,8 % p.a. Wer Bargeld einzahlen will, hat bei DADAT nicht dieselbe Filialstärke wie bei einer klassischen Filialbank, aber das Konto ist für viele als Hauptkonto trotzdem attraktiv.

Ein praktischer Punkt ist die Kombination mit dem DADAT Sparkonto. Wer Gehalt und Zahlungsverkehr über das Girokonto laufen lässt, kann Rücklagen sauber auslagern, statt Geld ungenutzt auf dem Girokonto liegen zu lassen.

easy gratis: interessant für Jüngere und für Gehalts- oder Pensionskonten

Das easy gratis Konto ist vor allem dann stark, wenn die Bedingungen gut zur eigenen Lebenssituation passen. Unter 27 Jahren ist die Kontoführung gratis, auch ohne regelmäßigen Gehalts- oder Pensionseingang. Ab 27 ist das Konto gratis, wenn mindestens 400 Euro monatlich aus Gehalt oder Pension eingehen. Wird diese Schwelle unterschritten, fällt derzeit ein Kontoführungsentgelt von 14,70 Euro pro Quartal an.

Die easybank punktet vor allem bei digitalem Banking, Apple Pay, Google Wallet und einem ebenfalls gut sichtbaren Kontowechselservice. Für Studierende und jüngere Erwachsene ist das Konto besonders interessant, weil die Altersregelung klar und relativ großzügig ist. Wer älter ist, sollte sauber prüfen, ob das Konto wirklich als Gehalts- oder Pensionskonto genutzt wird – dann bleibt es attraktiv.

Anadi Gehalts-/Pensionskonto: oft übersehen, aber für viele alltagstauglich

Die Austrian Anadi Bank wirbt aktuell mit einem kostenlosen Gehalts-/Pensionskonto. Im Gebührenkatalog wird klar, dass die Kontoführung gratis ist, solange monatlich mindestens 300 Euro Gehalt, Lohn oder Pension eingehen. Bleiben diese Eingänge drei Monate lang aus, gelten danach die Konditionen des Online-Konto-Girokontos.

Gerade für Menschen mit kleinerem, aber regelmäßigem Eingang ist das interessant, weil die Einstiegsschwelle niedriger ist als bei manchen anderen Banken. Automatisierte Transaktionen sind laut Gebührenkatalog kostenlos, eine Debitkarte ist inkludiert und ein Kontowechselservice ist ebenfalls vorgesehen. Gleichzeitig sollte man wissen: Bargeldtransaktionen in Trafiken kosten hier regulär 2 Euro pro Vorgang. Für reine Online-Nutzung ist das meist kein Problem, für Bargeld-Alltag aber ein Punkt, den man kennen sollte.

bank99: nicht gratis, aber als Bargeld-Alternative oft relevant

Wer unbedingt ein vollständig kostenloses Konto sucht, landet bei bank99 derzeit nicht vorne. Das smartkonto99 ist aber eine realistische Alternative für alle, denen Bargeldservice, Post-Nähe oder persönliche Erreichbarkeit wichtiger sind als absolute Gratis-Kontoführung. Das Konto wird aktuell mit 1,99 Euro pro Monat beworben und enthält unter anderem unbegrenzte SEPA-Zahlungen und ein im österreichischen Alltag oft praktisches Bargeld-Service.

Gerade wer regelmäßig Bargeld einzahlt oder nicht nur auf reine Direktbanken setzen möchte, sollte bank99 zumindest als günstige Alternative im Vergleich mitdenken – auch wenn das Konto streng genommen nicht in die engste Gruppe der kostenlosen Girokonten fällt.

BAWAG und andere große Filialbanken: oft eher Aktionen als echte Gratis-Konten

Bei großen Filialbanken findet man aktuell eher Aktionsmodelle oder reduzierte Kosten als dauerhaft kostenlose Standardkonten. Die BAWAG bewirbt 2026 beispielsweise Girokonten mit temporären Gratis-Phasen oder Bonusmodellen, aber nicht als klassisches dauerhaft kostenloses Girokonto ohne weitere Logik. Genau deshalb lohnt es sich, im Rechner nicht nur nach „gratis“, sondern auch nach dem Preis nach Ablauf von Aktionen zu filtern.

Warum die Kombination aus Girokonto und Sparkonto oft mehr bringt als nur ein Gratis-Konto

Viele Menschen lassen Rücklagen auf dem Girokonto liegen, einfach weil es bequem ist. Genau das ist selten sinnvoll. Das Girokonto ist für Zahlungsverkehr da, nicht für Zinsoptimierung. Wer ein kostenloses Girokonto mit einem guten Sparkonto kombiniert, trennt Alltag und Reserve sauber voneinander.

Das sieht man derzeit sehr gut am Beispiel DADAT. Das Girokonto übernimmt Gehalt, Überweisungen, Lastschriften und Kartenumsätze. Das separate Sparkonto bietet aktuell 2,7 % p.a. für 3 Monate für Neukund:innen und danach 1,3 % p.a. für Bestandskund:innen. Das Geld bleibt täglich verfügbar. Für viele Haushalte ist genau das die sinnvollere Struktur: Girokonto für den Alltag, Sparkonto für den Puffer.

Genau hier liegt übrigens auch ein Vorteil gegenüber dem klassischen „alles auf einem Konto“-Denken: Wer Rücklagen auslagert, sieht schneller, was wirklich für den laufenden Monat da ist – und greift seltener unabsichtlich den Sicherheitspolster an.

Was ein Girokonto-Rechner wirklich bringen kann

Ein Vergleichsrechner ist nicht nur dafür da, „das billigste Konto“ zu finden. Wirklich hilfreich wird er erst dann, wenn die richtigen Fragen gestellt werden:

  • Ist das Konto ohne Bedingungen gratis oder nur mit Gehalt/Pension?
  • Wie hoch ist der Dispozins?
  • Ist eine Kreditkarte inkludiert oder nur die Debitkarte?
  • Wie wichtig ist mir Bargeldversorgung?
  • Will ich das Konto nur für Zahlungsverkehr oder auch als Basis für Sparen und Zweitkonto-Lösungen?

Wann sich ein Kontowechsel besonders lohnt

Ein Kontowechsel lohnt sich oft dann, wenn das bisherige Konto gar nicht auffällig teuer wirkt – aber in Summe doch nicht mehr passt. Typische Gründe sind:

  • Sie zahlen laufend Kontoführungsgebühren, obwohl es gratis Alternativen gibt.
  • Sie nutzen das Konto digital, zahlen aber für Filialstrukturen, die Sie kaum brauchen.
  • Ihr bisheriges Konto hat einen hohen Dispozins.
  • Sie möchten Gehalt, Alltag und Rücklagen besser trennen.
  • Sie wollen ein kostenloses Hauptkonto und dazu ein Sparkonto mit vernünftigem Zins.

Gerade DADAT und easybank machen den Wechsel relativ leicht sichtbar, weil beide aktiv mit Kontowechselservice arbeiten. Wer genauer wissen will, wie so ein Wechsel praktisch abläuft, findet bei uns auch einen eigenen Beitrag zum Kontowechsel in Österreich.

Ein paar Punkte, die oft unterschätzt werden

  • „Gratis“ ist nicht immer bedingungslos. Gerade bei Gehalts- oder Pensionskonten sollte die Monatsbedingung sauber gelesen werden.
  • Der Dispozins kann teurer sein als die Kontoführung. Wer öfter ins Minus rutscht, sollte diesem Punkt viel mehr Gewicht geben.
  • Bargeldservice ist nicht selbstverständlich. Direktbanken sind günstig, aber nicht immer stark bei Einzahlungen.
  • Ein Sparkonto ist oft die sinnvollere Ergänzung als ein „reiches“ Girokonto. Guthaben am Girokonto bringt meist kaum etwas.

Häufige Fragen

Welches Girokonto ist in Österreich aktuell wirklich kostenlos?

Aktuell stechen vor allem das DADAT Gehaltskonto, das easy gratis Konto unter den jeweiligen Bedingungen und das Anadi Gehalts-/Pensionskonto hervor. Welche Lösung wirklich kostenlos bleibt, hängt von Gehalt, Pension, Alter und Nutzungsart ab.

Ist DADAT 2026 noch ein gutes Gratis-Konto?

Ja, vor allem für alle, die ein digitales Hauptkonto mit kostenloser Debitkarte, Visa Gold und Kontowechselservice suchen. Besonders stark wird das Modell in Kombination mit dem DADAT Sparkonto.

Was ist besser: nur ein gratis Girokonto oder Girokonto plus Sparkonto?

Für viele ist die Kombination besser. Das Girokonto bleibt für den Alltag, das Sparkonto übernimmt Rücklagen und Tagesgeld-Reserve. So bleibt das Geld übersichtlicher und kann – je nach Angebot – besser verzinst werden.

Kann ich mehrere Girokonten gleichzeitig haben?

Ja. Das ist erlaubt und kann sogar sinnvoll sein, etwa für Haushaltskonto, Gehaltskonto, Rücklagen oder getrennte Ausgaben.

Wie wichtig ist der Kontowechselservice?

Sehr wichtig, wenn viele Daueraufträge, Lastschriften oder laufende Zahlungen umgestellt werden müssen. Ein guter Kontowechselservice spart hier Zeit und Fehler.

Was ist bei einem gratis Girokonto oft der Haken?

Meist sind es Bedingungen wie Mindest-Geldeingang, Altersgrenzen, Hauptkontonutzung oder Kosten bei Zusatzleistungen. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich im Detail.

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