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Ein Bankkonto gehört zu unserem täglichen Leben. Wir erhalten Lohn, Gehalt, Renten und andere Zahlungen als bargeldlose Gutschrift und überweisen fällige Rechnungen, entweder mit einem entsprechenden Formular in der Bank oder online am heimischen PC.
Es gibt aber Personen, die über kein eigenes Girokonto verfügen. Vielleicht hat die Bank es wegen negativer Vorkommnisse gekündigt. Dann ist es schwierig, ein neues zu bekommen, weil so etwas rasend schnell in Bankkreisen die Runde macht und außerdem bei Schufa oder KSV dokumentiert wird. Zum Glück gibt es aber in Österreich die Zweite Sparkasse, eine soziale Bank, die tatsächlich jedem ein Bankkonto zur Verfügung stellt.
Dennoch können Sie durchaus auch ohne ein Girokonto zumindest Ihre Rechnungen bezahlen. Wenn Sie etwa Geld auf ein fremdes Konto transferieren möchten, müssen Sie in der Bank ein Formular zur „Bareinzahlung auf fremdes Konto“ ausfüllen und den Betrag bar an der Kasse abliefern. Leider lässt sich jedes Geldinstitut solche Extra-Leistungen ordentlich entlohnen – Beträge von einigen Euro können fällig werden.
Oder wollen Sie vielleicht nur deshalb für eine Zahlung nicht Ihr Konto benutzen, weil Sie anonym bleiben möchten? Vorsicht! Das riecht nach Geldwäsche oder anderen unlauteren Machenschaften. Die Banken sind übrigens verpflichtet, zumindest bei Beträgen ab 10.000 € die Identität des Einzahlers aufzunehmen, manchmal tun sie das auch bereits bei kleineren Summen.
Ein Leben ohne Bankkonto ist heute nur schwer möglich, also behalten Sie immer Ihre Bonität im Auge, und nutzen Sie die sozialen Angebote mancher Banken, wenn Ihnen der Zugang zum Girokonto verwehrt wird!
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